Umleitungskonzept Ennstal
Im Rahmen der Attraktivierung der Ennstalbahn wird die Strecke zwischen Bischofshofen und Selzthal modernisiert und zukunftsfähig ausgebaut. Die Triagonal GmbH wurde von der ÖBB Infrastruktur AG mit der Erstellung eines Umleitungskonzepts für den Straßenverkehr während der Bauarbeiten beauftragt. Ziel war es, den Verkehrsfluss während temporärer Sperren von Eisenbahnkreuzungen umzuleiten und die Auswirkungen auf Anwohner/Innen und Verkehrsteilnehmer/Innen zu minimieren und einen effizienten Bauablauf zu gewährleisten. Für temporäre Sperren in Haus, Gröbming und Öblarn wurden alternative Routen geprüft und umgesetzt, für private Kreuzungen in Radstadt dauerhafte Sperren analysiert. Das Konzept sorgt für reibungslosen Verkehr während der Bauarbeiten und unterstützt die sicheren Attraktivierungsmaßnahmen an der Ennstalbahn.
Auftraggeber:
ÖBB Infrasturktur AG Geschäftsbereich Projekte Neu-/Ausbau
Bearbeitungszeit:
1 Jahr
Projektstatus:
abgeschlossen
Im Zuge des Projekts Attraktivierung der Rahmenplanstrecke 033 – Ennstalbahn, wird die Eisenbahnstrecke zwischen Bischofshofen und Selzthal nachhaltig modernisiert und zukunftsfähig ausgebaut. Ziel der Maßnahmen ist es, die Infrastruktur zu verbessern, die Sicherheit für den Bahnverkehr zu erhöhen und den Betriebsablauf effizienter zu gestalten. Die Attraktivierung der Ennstalbahn schafft damit die Grundlage für ein leistungsfähiges, sicheres und zukunftsorientiertes Schienennetz im inneralpinen Raum.
Die Triagonal GmbH wurde von der ÖBB Infrastruktur AG mit der Erstellung eines Umleitungskonzepts für den Straßenverkehr während der Bauarbeiten an der Ennstalbahn beauftragt. Ziel des Projekts war es, die Auswirkungen auf den Straßenverkehr während temporärer Sperren von Eisenbahnkreuzungen zu minimieren und gleichzeitig einen sicheren, effizienten und koordinierten Bauablauf zu gewährleisten.
Im Rahmen der Bauarbeiten entlang der Rahmenplanstrecke 033 zwischen Bischofshofen und Selzthal werden temporäre sowie dauerhafte Schließungen von Eisenbahnkreuzungen notwendig. Für temporäre Sperren im Bereich Haus, Gröbming und Öblarn (km 51,251; km 61,233; km 68,123) entwickelte die Triagonal GmbH ein Umleitungskonzept, das das bestehende Verkehrsaufkommen sowie Rahmenbedingungen der Ausweichstrecken berücksichtigt und in enger Abstimmung mit der ÖBB und den zuständigen Straßenerhaltern umgesetzt wird.
Für private Eisenbahnkreuzungen im Bereich Radstadt (km 24,841; km 28,147) wurde eine dauerhafte Sperre geprüft. Alternative Erschließungsmöglichkeiten hinsichtlich Weglänge und Fahrzeit wurden analysiert und als Grundlage für die Bewertung der verkehrlichen Auswirkungen herangezogen. Zusätzlich erfolgte eine Dokumentation der betroffenen Grundstücke und Eigentümer.
Das Umleitungskonzept stellt sicher, dass der Verkehr auch während der Bauarbeiten reibungslos fließt und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur sicheren und effizienten Durchführung der Attraktivierungsmaßnahmen an der Ennstalbahn.
